Research & Development

Wissensbasierte Wirtschaft

Mit einer erfolgreichen Geschichte innovativer Forschung in vielen Disziplinen und Sektoren bietet Flandern Unternehmen eine wissensbasierte Wirtschaft mit einer gut ausgebildeten und innovativen Bevölkerung. Etwa 26% haben eine Universitäts- oder Hochschulausbildung absolviert.

Regierung und Industrie konzentrieren sich immer stärker auf Forschung und Entwicklung in Bereichen, die traditionell (z. B. Logistik), auf Entdeckungen ausgerichtet (z. B. Life Sciences) oder zukunftsorientiert (z. B. Nanotechnologie) sind.

Die Ausgaben für R&D in Belgien als Prozentsatz des BIP nehmen insgesamt zu und lagen im Vorjahr bei 2,33%. In Flandern stammen 73% dieser Ausgaben aus der Wirtschaft.

In besonderen Regionen, wie dem IKT-Cluster im Umfeld der Universität Löwen, gehören die R&D-Ausgaben mit USD 7.011 pro Beschäftigten zu den Höchsten Europas. Auch Life Sciences sind bei den R&D-Ausgaben stark vertreten, insbesondere durch Janssen Pharmaceutica, aber auch durch andere Unternehmen aus den Bereichen Pharmazie, medizinische Geräte und medizinische Bildgebung sowie mehr als 40 Biotech-Firmen. Etwa 16% der in Flandern gehaltenen Patente stammen aus den Life Sciences.

Auch andere wichtige Sektoren wie die Automobilindustrie haben starke Forschungsstandorte in der Region, vieles davon in-house, aber auch die Universitäten und spezialisierten Forschungszentren arbeiten oft eng mit Unternehmen zusammen. Die Forschungskooperation zwischen Universitäten und Unternehmen in Belgien ist mit 4,5 auf einer Skala von eins bis sieben relativ hoch (Global Competitiveness Report, 2005).

Die Universitäten von Löwen und Gent gehören zu den 10 besten Forschungszentren der Welt (The Scientist, 2003), während das unabhängige Forschungszentrum IMEC, auch in Löwen angesiedelt, weltweit führend in Nanotechnologie und Mikroelektronik ist.

Zur Förderung von Innovation sowie Forschung und Entwicklung bietet Flandern Unternehmen eine Vielfalt von Anreizen, die Steuerbegünstigungen für R&D-Personal und Subventionen für von Unternehmen vorgeschlagene Sonderprojekte umfassen.

Fakten zu R&D

  • Belgien liegt bei aktiven Patenten pro Kopf weltweit an sechster Stelle (World Competitiveness Yearbook, 2005).
  • Die Zahlen für 2002 ergeben 850,59 Patente pro 100.000 Einwohner.
  • Belgien liegt bei der Beschäftigung in R&D pro Kopf weltweit an 13. Stelle (World Competitiveness Yearbook, 2005).
  • Beschäftigung in R&D ist mit 1,73% der Gesamtbeschäftigung verglichen mit dem EU15-Durchschnitt von 1,39% hoch (Eurostat, 2005).
  • Für alle tausend Vollzeitäquivalente gibt es 3,71 R&D-Beschäftigte (World Competitiveness Yearbook, 2005).
  • Belgien liegt mit USD 582,98 an R&D-Ausgaben pro Kopf - was 2,33% des BIP entspricht - weltweit an 15. Stelle (World Competitiveness Yearbook, 2005).
  • Unternehmen tätigen 73% der R&D-Ausgaben in Flandern.
  • Die Forschungskooperation zwischen Universitäten und Unternehmen in Belgien ist mit 4,5 auf einer Skala von ein
  • Belgien liegt bei den Postdoktoraten in Life Sciences weltweit an zweiter Stelle (The Scientist, 2003).
  • Flandern gehört bei 15-Jährigen für Mathematik zu den zwei besten Regionen der Welt und für wissenschaftliche Fächer zu den fünf Besten (OECD PISA-Studie 2004).
  • R&D und Innovation sind wichtige Themen für die Regierung und werden durch Sondermittel und Anreize gefördert.

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