Gut ausgebildet
Flämische Studierende profitieren von einem niedrigerem Schüler-Lehrer-Verhältnis als in den meisten anderen Ländern und etwa 38% der 25- bis 34-Jährigen haben ihre Ausbildung an einer Universität oder Hochschule fortgesetzt. Laut PISA-Studie der OECD sind Fünfzehnjährige in Flandern die Besten der Welt in Mathematik, liegen in wissenschaftlichen Fächern an fünfter Stelle und haben hohe Problemlösungskapazitäten.
Qualitativ hochwertiges Bildungssystem
Das Bildungssystem in Flandern hat einen ausgezeichneten Ruf und liegt mit seinen Pro-Kopf-Ausgaben bei den Top 5 in Europa und bedeutend über dem Durchschnitt der Europäischen Union (Eurostat 2003). Das Schulabgangsalter ist 18 und 38% der 25- bis 34-Jährigen haben ihre Ausbildung an einer Universität oder Hochschule fortgesetzt.
Mathematik und wissenschaftliche Fächer
Laut PISA-Lernstudie der OECD, die in 41 Ländern durchgeführt wurde, sind Fünfzehnjährige in Flandern die Besten der Welt in Mathematik. Die Studie, die im Dezember 2004 veröffentlicht wurde, zeigte, dass flämische Fünfzehnjährige eine Gesamtbewertung von 533 in der Mathematikstudie erzielen, dicht gefolgt von Hongkong. In den wissenschaftlichen Fächern endeten die Flamen an fünfter Stelle, während sie bei der Problemlösung wieder zur Spitzengruppe gehörten. Eine umfassende Studie, die vor einigen Jahren von The Economist veröffentlicht wurde, reiht Flandern an die fünfte Stelle in Mathematik und an die 11. Stelle in den wissenschaftlichen Fächern.
Erfüllung der Bedürfnisse der Wirtschaft
Eine im Global Competitiveness Yearbook 2004-2005 veröffentlichte Studie zeigte auch, dass alle Belgier davon überzeugt sind, dass ihr Bildungssystem die Bedürfnisse einer wettbewerbsstarken Wirtschaft erfüllt.
Produktiv
Die belgischen und flämischen Arbeitskräfte gehören schon seit mehr als zehn Jahren zu den Produktivsten der Welt. Beim BIP pro Arbeitsstunde erzielt das Land eine Bewertung von 113, wobei die USA mit 100 den Ausgangswert liefern, während der Durchschnitt der G7 92 beträgt.
Treu: Die flämischen Arbeitskräfte gehören zu den Arbeitnehmern, die ihrem Arbeitgeber weltweit am längsten treu bleiben.
Die belgischen Arbeitskräfte sind schon seit mehr als zehn Jahren weltweit führend in Sachen Produktivität. Der im Juli 2005 veröffentlichte OECD-Bericht „Schätzungen der Arbeitsproduktivität für 2004“ unterstreicht die Tatsache, dass dieser Trend anhält, wobei Belgien die USA und nahezu alle anderen europäischen Wirtschaften im BIP pro Arbeitsstunde hinter sich lässt.
Die Studie, die von der Produktivität der USA als Basiswert 100 ausgeht, ergibt für Belgien eine Produktivität von 113 in BIP pro Arbeitsstunde (oder USD 51 BIP pro Arbeitsstunde). Andere europäische Länder über dem Basiswert umfassen Norwegen mit 128, Frankreich mit 107, Irland mit 104 und die Niederlande mit 100. Der G7-Durchschnitt war 92, der Durchschnitt der Eurozone 91 und der nordamerikanische Durchschnitt 84. Außerdem lag die durchschnittliche Anzahl gearbeiteter Stunden in Belgien mit 1522 relativ hoch.
Das IMD World Competitiveness Yearbook 2005 reiht Belgien für BIP pro Beschäftigten vor die USA, Frankreich, Japan, GB, die Niederlande und Deutschland.
Die Flamen gehören zu den Europäern mit den besten Sprachkenntnissen, ein wichtiger Aspekt des Geschäftslebens in der aktuellen internationalen Wirtschaft. Der Standort der Region am Knotenpunkt der drei größten europäischen Kultur- und Sprachgruppen - der Angelsächsischen, Germanischen und Romanischen - bewirkte, dass die Flamen Jahrhunderte lang mehrere Sprachen beherrschen mussten. Darüber hinaus hat Belgien selbst drei Landessprachen (Flämisch, Französisch und Deutsch) und Englisch wird eigentlich als vierte Landessprache betrachtet.
Eine Mitte der 90er Jahre veröffentlichte OECD-Studie zeigte, dass 90% der Flamen eine Fremdsprache sprechen, 80% sprechen zwei und 55% sprechen drei Sprachen - zusätzlich zu ihrer Muttersprache. Flandern erzielt auch ausgezeichnete Bewertungen bei TOEFL-Tests und liegt damit deutlich vor Ländern wie Japan, USA, GB, Deutschland und Frankreich. Eurostat-Zahlen aus dem Jahr 2003 zeigen, dass junge Belgier während ihrer Sekundarschulzeit durchschnittlich 2,1 Fremdsprachen erlernten.