

Frankfurt ist die größte Stadt Hessens und nach Berlin, Hamburg, München und Köln die fünftgrößte Deutschlands. Sie ist ein bedeutendes europäisches Finanz- und Messezentrum. Durch ihre zentrale Lage gehört sie mit dem Frankfurter Flughafen, dem Hauptbahnhof und dem Frankfurter Kreuz zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten Europas.
Frankfurt ist das Zentrum der nach dem Ballungsraum Rhein-Ruhr zweitgrößten deutschen Metropolregion. Eine Besonderheit Frankfurts ist seine Skyline, deren Wolkenkratzer zu den höchsten Gebäuden Europas gehören.
Aufgrund der günstigen Lage ist Frankfurt auch idealer Ausgangspunkt für touristische Kurztrips in das reizvolle Umland. Ob mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem eigenen PKW oder mit dem Schiff – schnell erreichbare Ziele wie die Mittelgebirgslandschaften des Taunus, Spessarts und des Odenwalds, berühmte Städte wie Heidelberg, Wiesbaden und Mainz oder der romantische Rheingau mit seinen Schlössern und Weingütern eignen sich bestens für einen Ausflug.
Schon die Silhouette verrät: Frankfurt am Main verströmt Weltstadtflair. Die Skyline mit dem Messeturm und den Wolkenkratzern der Großbanken, denen Frankfurt die Bezeichnung „Mainhattan“ verdankt, ist Symbol für die Metropole am Main. Mit der Deutschen Börse, der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank und mehr als 300 Kreditinstituten aus aller Welt gehört die über 1.200 Jahre alte Handels- und Messestadt zu den wichtigsten Finanzplätzen Europas.

Es ist europaweit auch der größte Messestandort: über 2 Millionen Menschen besuchen pro Jahr über 50 Messen und Ausstellungen. Als Wirtschaftsstandort hat Frankfurt weltweit große Bedeutung erlangt: mehr als 44.000 Unternehmen sind hier ansässig und zwanzig der hundert größten Unternehmen Deutschlands haben ihre Firmenzentrale in der Stadt am Main.

Doch in Frankfurt dreht sich nicht alles nur ums Geld: die Hauptstadt des „Apfelweins“ hat sich ein gutes Stück Beschaulichkeit bewahrt, vor allem in den gemütlichen Lokalen Sachsenhausens. Als Stadt der Kontraste stellt Frankfurt immer wieder unter Beweis, dass auch Kunst und Kultur an dem internationalen Messe- und Finanzplatz groß geschrieben werden.

Mit jährlich mehr als 3,06 Millionen Übernachtungsgästen aus mehr als 180 Nationen ist Frankfurt geprägt von internationalem Flair. Historische Bauwerke, renommierte Museen und Ausstellungshäuser sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten sorgen im Zusammenspiel mit kulturellen Highlights, internationalen Sportereignissen, einem breiten Angebot für Nachtschwärmer und hervorragenden Einkaufsmöglichkeiten dafür, dass es den Gästen in Frankfurt nie langweilig wird – egal ob der Grund ihres Aufenthaltes nun privat oder geschäftlich ist.

Wer heute nach Frankfurt kommen möchte, findet eine ideale Infrastruktur vor: Ob mit der Bahn, dem Flugzeug oder dem Auto - die Stadt ist so ideal an alle Verkehrsnetze angebunden wie keine andere.
Der Frankfurter Hauptbahnhof ist der Bahnhof der Deutschen Bahn AG mit dem größten Verkehrsaufkommen. Jeden Tag fahren auf den 29 Gleisen 342 Fern- und 290 Nahverkehrszüge sowie 1.100 S-Bahnen, die von 350.000 Reisenden genutzt werden.

Es ist schwer einzuschätzen, ob Frankfurt seine große Bedeutung als Finanzmetropole erlangt hat, weil es den Flughafen gibt, oder ob die Finanzmetropole den Flughafen so groß werden ließ. Auf jeden Fall hat der Frankfurter Flughafen, der seit seinem Börsengang im Jahr 2001 unter Fraport AG firmiert, mit 52,8 Millionen Fluggästen das drittgrößte Passagieraufkommen aller europäischen Flughäfen. Von „FRA“ aus, wie der Frankfurter Flughafen im internationalen Code der Fluggesellschaften genannt wird, kann man jedes Jahr mehr als 4.200 Verbindungen der 127 Fluggesellschaften in Anspruch nehmen, um zu 292 Zielen in 110 Ländern der Erde zu fliegen.
Wie eng die Vernetzung zwischen Luft, Schiene und Straße sein kann, lässt sich am Frankfurter Flughafen besonders deutlich sehen: Direkt neben den Start- und Landebahnen des Flughafens liegt das Frankfurter Kreuz, die meist befahrene Verbindung zweier Autobahnen in Deutschland. Bereits 1956 wurde neben dem Flughafen das Frankfurter Autobahnkreuz als Verbindung der Autobahn A 3 von West nach Ost mit der nach Norden und Süden führenden Autobahn A 5 gebaut. Während im Eröffnungsjahr noch 47.000 Autos und Lastkraftwagen pro Tag gezählt wurden, kommen heute am Frankfurter Kreuz täglich rund 300.000 Fahrzeuge vorbei, wobei mehr als die Hälfte aller Fahrer hier auch die Fahrtrichtung wechselt.
Mit der Internationalen Automobilausstellung (IAA), die alle zwei Jahre auf dem Frankfurter Messegelände stattfindet, ist Frankfurt auch zum Mekka der Automobilisten geworden. Zur IAA im Jahr 2007 pilgerten bereits mehr als eine Millionen Besucher in die Mainmetropole. Da derartig hohe Besucherzahlen auch hohe Anforderungen an die logistische Bewältigung des Aufkommens auf der Straße stellen, wurden auf den Autobahnen rund um Frankfurt viele inzwischen in der ganzen Bundesrepublik eingesetzte Techniken zur Steuerung und Lenkung des Verkehrs erstmals in der Praxis erprobt. Beispiele sind die Wechselwegweisungen mit ihren drehbaren Zielanzeigen oder auch die Anlagen zur Geschwindigkeitsbeeinflussung, die den Autofahrern bestimmte Höchstgeschwindigkeiten vorschlagen, um einen flüssigen Verkehrsablauf auch bei großem Kraftfahrzeugaufkommen zu sichern oder bei schwierigen Witterungsbedingungen Unfälle durch eine angepasste Geschwindigkeit zu vermeiden.

Heute steht fest, dass dem Main, der als Wasserstraße die Stadt groß gemacht hat, die Verkehrswege Luft, Schiene und Straße den Rang abgelaufen haben – auch wenn der Frankfurter Hafen heute noch ein Streckennetz von 110 km besitzt, auf dem 2.500 Schiffe pro Jahr verkehren und 14 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen werden. Dafür hat der Fluss in der Mainmetropole mittlerweile eine neue, überaus wichtige Funktion: Die Frankfurter schätzen und nutzen ihn als Freizeit- und Erholungsraum – sowohl auf dem Wasser als auch an seinen Ufern.

Wahrzeichen der Stadt ist die dreigieblige Fassade des „Römers“. Bereits 1405 wurde das Patrizierhaus zum Rathaus der Stadt Frankfurt und ist bis heute Sitz des Oberbürgermeisters, bzw. seit 1995 der Oberbürgermeisterin. Direkt im Rathaus, in den sogenannten „Römerhallen“, und auf dem „Römerberg“, dem Platz vor dem Rathaus, fanden schon im Mittelalter in Frankfurt Messen statt. Heute ist der Römerberg das Herz der historischen Altstadt und beliebte Anlaufstelle für Touristen. Und die „Römerhallen“ sind ein gefragter Ort für Veranstaltungen aller Art.

Unweit des Römers steht die Paulskirche, in der 1848 erstmals eine deutsche Nationalversammlung zusammentrat. Die Paulskirche gilt seither als „Wiege“ der deutschen Demokratie.
Frankfurts „berühmtester Sohn“ ist Johann Wolfgang von Goethe, der 1746 in der Stadt am Main geboren wurde. Sein Geburtshaus und das benachbarte Goethemuseum gehören heute zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Frankfurt.

Einmalig in der deutschen Kulturlandschaft ist das Frankfurter Museumsufer: wie Perlen auf einer Kette reihen sich die Museen am Mainufer aneinander. Vom Museum für Angewandte Kunst bis zum Deutschen Architektur Museum, vom Filmmuseum bis zum Städelschen Kunstinstitut und Städtischen Galerie findet man hier Museen und Ausstellungshäuser von internationalem Rang. Jedes Jahr am letzten Augustwochenende stehen die Museen und der Main drei Tage lang im Mittelpunkt des Frankfurter Museumsuferfestes. Mit mehr als drei Millionen Besuchern zählt dieses Open Air Event zu den größten Kulturfesten Europas und lockt Gäste aus der ganzen Welt nach Frankfurt.
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